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Was ist Elektroenzephalographie (EEG)?

Beim EEG wird die Aktivität des Gehirns durch Aufzeichnung von Spannungsschwankungen an der Kopfoberfläche über Elektroden abgebildet. Während einer Aufgabe (z.B. Reaktionszeittests am Computer) ermöglicht diese Methode quasi eine „online“-Aufzeichnungen der Gehirnaktivität bestimmter Denkprozesse in der sehr hohen zeitlichen Auflösung im Bereich von Millisekunden.

Dabei werden keine magnetischen oder elektrischen Wellen appliziert. Diese Methode ist nicht invasiv und es werden keine Substanzen verabreicht. Es wird dabei kein Strom angeschlossen!

Spezifische Aktivitätsmuster gelten als Korrelate bestimmter kognitiver Zustände und es besteht die Möglichkeit, Denkprozesse zu differenzieren, die auf der Basis von Verhaltensdaten (z.B. Reaktionszeiten) nicht zu unterscheiden sind. So wäre es denkbar, dass jüngere und ältere Probanden während der Lösung einer Aufgabe entweder andere oder zeitlich anders aufeinander abgestimmte Hirnprozesse ablaufen lassen.

Durchführung eines EEG-Experimentes

Wir leiten die Gehirnaktivität mit 32 bis 64 Elektroden ab, um zu untersuchen wann und wo das Gehirn Aktivitätsveränderungen bei einer bestimmten Aufgabe zeigt. Die Elektroden werden durch eine elastische Kappe an der Kopfhaut platziert. Um eine optimale Ableitung zu ermöglichen, füllen wir ein leitendes Gel in die Elektroden, um den Widerstand zwischen Kopfhaut und Elektroden (z.B. durch Haare und Hautschuppen) so gering wie möglichst zu halten.

 

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