Klinische Psychologie
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Allgemeine Informationen zu Praktika

Berufsbezogene Außenpraktika im Studiengang Psychologie

Christoph Piesbergen

 

Hier finden Sie:

1. Häufig gestellte Fragen (FAQs) und Antworten

2. Allgemeine und spezielle Informationen zum studienbegleitenden Praktikum

3. Richtlinien der Prüfungsausschüsse für die Ableistung der Praktika

4. eine Praktikumsbörse mit empfohlenen Stellen in

    • stationären Einrichtungen (Krankenhäusern, Kliniken und Tagesstätten)
    • ambulanten Einrichtungen (Ambulanzen, Praxen und Beratungsstellen)
    • Wirtschaftsunternehmen und Behörden (nicht für MSc KlinKogNeuro)
    • anderen Einrichtungen.

1. Häufig gestellte Fragen (FAQs) und Antworten

Wie viele Praktika müssen absolviert werden und wie lang sollen sie dauern?

Bachelor: Es soll ein Praktikum von mindestens 240 Stunden Dauer in einem beliebigen Zeitraum (im Block oder in Teilzeit) absolviert werden. Eine Verteilung der 240 Stunden auf mehrere Praktikumsstellen ist nicht möglich, jedoch wird ein Wechsel zu anderen Abteilungen innerhalb einer Institution oder Firma durchaus befürwortet.

Diplom: wie oben, allerdings sollen zwei Praktika von jeweils 240 Stunden in unterschiedlichen Einrichtungen, zumindest aber mit unterschiedlichen Tätigkeitsschwerpunkten absolviert werden; als Alternative ist es möglich, ein Praktikum an nur einer Stelle, dann aber mit einer Dauer von 960 Stunden zu absolvieren. Derartige Praktika werden derzeit vor allem in Wirtschaftsunternehmen abgeleistet, da diese inhaltlich interessante Aufgabenzusammenhänge mehr und mehr in Form deutlich längerer Praktikumszeiten (mindestens drei bis vier Monate) anbieten und auf längere Anwesenheit im Betrieb bestehen. Einige Studierende lassen sich daher für ein Semester vom Studium beurlauben.

Master (KlinKogNeuro): Es soll ein Praktikum von mindestens 320 Stunden Dauer in einem beliebigen Zeitraum (im Block oder in Teilzeit) absolviert werden. Eine Verteilung der 320 Stunden auf mehrere Praktikumsstellen ist nicht möglich, jedoch wird ein Wechsel zu anderen Abteilungen innerhalb einer Institution durchaus befürwortet.

Kann mir ein Praktikum erlassen werden?

Bachelor und Diplom: Ein Praktikum kann in Ausnahmefällen erlassen werden, wenn eine abgeschlossene Ausbildung bzw. ein Studium mit psychologischen Bezügen (u.a. Krankenschwester/ Krankenpfleger oder Sozialpädagogik) absolviert wurde, und aufgrund dieser Ausbildung eine Berufstätigkeit (im Angestelltenverhältnis) von mindestens 6 Monaten Dauer aufgenommen wurde. In diesem Fall muss ein formloser Antrag gestellt werden, damit die Tätigkeit als Äquivalent für ein Praktikum anerkannt werden kann. Der Antrag (+ Kopie) muss nebst Originalen und Kopien der Zeugnisse / Nachweisen der Ausbildung und der Tätigkeiten nach der Ausbildung zur Anerkennung bei mir vorgelegt werden.

Kann ich ein Praktikum schon vor oder auch erst nach dem Studium absolvieren?

Da Ziele des Praktikums u.a. die Vertiefung des im Hauptfachstudium erworbenen Wissens und die Annäherung an den Berufseinstieg sein sollen, kann ein Praktikum vor dem Studium nicht formal anerkannt werden.

Ein Praktikum nach dem Studium kann als Prüfungsleistung ebenfalls nicht mehr anerkannt werden. Zur Überprüfung der Eignung für ein bestimmtes Tätigkeitsfeld kann es für Sie dennoch von hohem Nutzen sein.

Wann soll ich die Praktika machen?

 

Bachelor: Frühestens ab dem 3. Semester bis spätestens zum Ende des Studiums, empfohlen wird jedoch das 4. Semester.

Master (KlinKogNeuro): Frühestens ab dem 2. Semester bis spätestens zum Ende des Studiums, empfohlen wird jedoch das 3. Semester.

Diplom: Frühestens nach dem Vordiplom bis spätestens 8 Wochen vor der Prüfungsanmeldung.

Wie soll ein Praktikum aussehen, damit es anerkannt wird,

und

muss ich mir das vorher genehmigen lassen?

Neben der vorgeschriebenen Mindestdauer ist vor allem der Einblick in die praktisch-psychologische Tätigkeit - 'etwas selbst ausprobieren' - wichtig: reine Hilfstätigkeiten wie Akten einordnen, kopieren oder Daten eingeben sollten nicht mehr als 15 - 20% der Zeit einnehmen.
Zusätzlich sollte an der Praktikumsstelle eine Psychologin/ ein Psychologe als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Da in vielen Einrichtungen oder Organisationen psychologische Aufgaben von Nicht-Psychologen wahrgenommen werden, kann in Ausnahmefällen auf psychologische Supervision verzichtet werden, um Studierenden auch Praxiserfahrungen in solchen Umgebungen zu ermöglichen.
Im Regelfall, d.h. wenn die o.g. Bedingungen erfüllt werden, sind die Praktika nicht genehmigungspflichtig; nur wenn Sie unsicher sind, sollten Sie vorher zu mir kommen.
Bachelor und Diplom: Praktika können in Einrichtungen aller Praxisfelder der Psychologie unabhängig von der Größe der Einrichtung absolviert werden. Sowohl große (Kliniken, Wirtschaftsunternehmen) als auch kleine Organisationen (Psychotherapeutische Praxen, Unternehmensberatungen) kommen in Frage.

Master (KlinKogNeuro): Das Praktikum kann entweder in Einrichtungen klinischer Praxisfelder der Psychologie (z. B. Kliniken, Tageskliniken, psychotherapeutische oder neuropsychologische Praxen) oder in psychologischen Forschungseinrichtungen mit klinisch-psychologischem, neuropsychologischem oder neurokognitivem Schwerpunkt absolviert werden.

Wo und wie finde ich Praktikumsstellen?

Grundsätzlich sind Direkt- und Initiativbewerbungen bei all jenen Institutionen möglich, die bereit sind, ein Praktikum nach den oben angegebenen Regeln anzubieten. Beachten Sie hierzu die Anzeigen neben meiner Tür (3308) und der Geschäftsstelle (3007).

Sodann biete ich weiter unten zahlreiche Stellen an, die sich bewährt haben und somit durchaus als meine Empfehlung zu verstehen sind.

Auch die Bundesvereinigung Psychologiestudierender im BDP (Berufsverband deutscher PsychologInnen) unterhält eine Praktikumsseite mit nützlichen Links.

Kann ich auch Praktika im Ausland machen?

Praktika können gerne auch im Ausland absolviert werden, wenn sie den für Inlandspraktika geltenden Bedingungen entsprechen. Kommen Sie im Zweifelsfall vorher mit den entsprechenden Unterlagen (z.B. Praktikumsvertrag, Einladung, Beschreibung der Praktikumsstelle) zu mir. Falls Sie sich für Ihr Auslandspraktikum beurlauben lassen wollen, können Sie hierfür auch eine Bestätigung für die Studentenkanzlei von mir bekommen und persönlich abholen. Angeben müssen Sie den voraussichtliche Zeitraum und die genaue Bezeichnung der Praktikumsstelle.

Wie finde ich Praktikumsstellen im Ausland?

Für die Vermittlung von Stellen für Auslandspraktika empfehle ich die Organisationen AIESEC und World of XChange, speziell für Firmenpraktika in China die Coach Concept ICTD GmbH. Ebenfalls für China und viele andere Länder bietet Student und Arbeitsmarkt Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Praktikumsplätzen.

Gibt es Zuschüsse oder Stipendien für Auslandspraktika?

Speziell für China, aber auch für viele andere Länder bietet Student und Arbeitsmarkt Stipendien für Praktika von mindestens zwei Monaten Dauer und Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Praktikumsplätzen. Auch über das Erasmus-Programm kann man in bestimmten Fällen Angebote und Zuschüsse für Auslandspraktika bekommen. Informationen hierzu finden Sie ebenfalls bei Student und Arbeitsmarkt und beim Referat für internationale Angelegenheiten.

Ich möchte mich zum Praktikum für ein Semester vom Studium beurlauben lassen. Wohin kann ich mich wenden?

Für eine Beurlaubung vom Studium ist die Studentenkanzlei zuständig: Universitätshauptgebäude, Geschwister-Scholl-Platz 1, Zimmer 137/1 bis 2 /EG, Tel.: (089)-2180-9000 (Studieninformationszentrum SIS, Mo - Do 9-12 und 13-16, Fr. 9-12). Öffnungszeiten: Mo, Di, Mi, Fr. 8:30 - 12:00 (Wartemarkenausgabe bis 11:30), Do 13:30 - 15:30 (Wartemarkenausgabe bis 15:00). Im Bedarfsfall können Sie nach persönlicher Vorsprache eine Bestätigung von mir bekommen, worin bescheinigt wird, dass es sich um ein Pflichtpraktikum handelt. Angeben müssen Sie hierfür den voraussichtlichen Zeitraum und die genaue Bezeichnung der Praktikumsstelle. Urlaubsemester werden übrigens nicht auf die Studiendauer angerechnet.

Sind auch Forschungspraktika möglich?

Die psychologische Forschung ist eines der Felder, in denen Psychologen nach Studienabschluss arbeiten können, daher ist die Absolvierung eines Forschungspraktikums möglich. Forschungspraktika außerhalb unserer Fakultät (11) müssen aber grundsätzlich vor Antritt des Praktikums von mir genehmigt werden. Studierende, die z.B. nur Versuchspersonen testen und/oder Daten eintippen bzw. auswerten, erreichen damit keine ausreichende Vorschau auf praktisch-psychologische Tätigkeit. Bei der Absolvierung eines Forschungspraktikums ist somit auf die Einbindung in einen kompletten Forschungsprozess (Theoriearbeit, Datenerhebung und -auswertung, Berichtserstellung) zu achten.

nur Diplom: Mindestens ein Praktikum soll aber in einem Umfeld absolviert werden, in dem die Studierenden mit Klienten in Kontakt kommen, die nicht dem studentischen Umfeld entsprechen.

Ich war bzw. bin studentische Hilfskraft am Department Psychologie. Kann ich mir das als (Forschungs-) praktikum anerkennen lassen?

Wenn die (formalen) Bedingungen, die an reguläre (Forschungs-)praktika gestellt werden, erfüllt sind, können in Ausnahmefällen auch studentische Hilfskrafttätigkeiten innerhalb des Departments Psychologie anerkannt werden. Achten Sie insbesondere auf inhaltliche und wissenschaftliche Relevanz sowie Vielfalt der Tätigkeiten. Wenn Sie z.B. ausschließlich Versuchspersonen getestet oder immer nur Daten eingegeben und/oder ausgewertet haben, kann ich das nicht als (Forschungs-)Praktikum anerkennen.

Darf ein Praktikum auch bezahlt werden?

Leider werden viele Praktikumsstellen ohne Bezahlung angeboten, da besonders die knappe Haushaltslage vieler Einrichtungen keine geregelte Bezahlung zulässt. Praktikant(inn)en dürfen aber durchaus im Praktikum Geld verdienen, was in der Mehrzahl der Wirtschaftsunternehmen gang und gäbe ist. Auch aus versicherungstechnischen Gründen brauchen hierzu manche dieser Unternehmen oder Einrichtungen eine offizielle Bestätigung, dass es sich um ein Pflichtpraktikum handelt; diese Bestätigung können Sie bei mir bekommen und nach einem Gespräch persönlich vor Antritt des Praktikums abholen. Angeben müssen Sie hierfür den voraussichtlichen Zeitraum und eine genaue Bezeichnung der Praktikumsstelle.
Manchmal reicht diesen Stellen aber auch schon der Hinweis auf die Studienordnung.

Ich möchte mir eine Werkstudententätigkeit als Praktikum anerkennen lassen. Geht das auch?

Wenn die (formalen) Bedingungen, die an reguläre Praktika gestellt werden, erfüllt sind, können in Ausnahmefällen auch Werkstudententätigkeiten anerkannt werden. Achten Sie insbesondere auf Psychologienähe und Vielfalt der Tätigkeiten. Wenn Sie z.B. wochenlang nur Excel-Tabellen in der Registratur einer psychosomatischen Klinik ausgefüllt haben, kann ich das natürlich nicht als Praktikum anerkennen.

Kann ich das Praktikum auch in Teilzeit ableisten?

Ein Praktikum soll eine Dauer von mindestens 240 (Master KlinKogNeuro: 320) Stunden aufweisen. Diese Stundenzahl entspricht sechs Wochen (Master: 2 Monate) Vollzeit-Beschäftigung. Bei Teilzeitpraktika ist die Angabe der Stundenzahl auf der Praktikumsbescheinigung unerlässlich. Eine Verteilung der 240 bzw. 320 Stunden auf mehrere Praktikumsstellen ist aber nicht möglich.

Ich bin schwerbehindert bzw. chronisch krank. Gibt es da zum Praktikum spezielle Förderprogramme für mich?

Seit 2006 bietet das Europäische Parlament ein spezielles Praktikumsprogramm für Menschen mit Behinderungen. Die bezahlten Praktika dauern fünf Monate. Sie stehen sowohl Absolventen und Absolventinnen von Hochschulen oder gleichwertigen Einrichtungen als auch Menschen offen, deren Qualifikation unterhalb des Hochschulniveaus liegt. Bewerbungen sind zweimal jährlich möglich. Hier finden Sie weitere Informationen sowie das Bewerbungsformular.
Auf Antrag kann ich Ihnen im Rahmen des Nachteilausgleichs auch eine Verkürzung der Praktikumszeit gewähren.

Was soll in dem Praktikumszeugnis bzw. der Praktikumsbescheinigung stehen?

In der Praktikumsbescheinigung (formlos) müssen aufgeführt und bestätigt sein:
a) die Dauer des Praktikums und die Stundenzahl (mindestens 240 bzw. 320 bzw. 960 Stunden, Angabe ist bei Teilzeitpraktika obligatorisch),
b) die Aufsicht und Anleitung durch eine/einen Psychologen/in mit Hochschul­abschluss und
c) die von der/dem Praktikantin/en ausgeübten Tätigkeiten.
Die Praktikumsbescheinigung muss außerdem von der/dem betreuenden Psychologin/en unterschrieben sein.

Wie soll denn der Praktikumsbericht aussehen?

Im Praktikumsbericht (Diplom: ca. drei Seiten, Bachelor ca. 6.000 Zeichen (ca. 17.500 bei alter PO), Master: ca. 15.000 Zeichen), soll der/die Praktikant/in möglichst informativ Aufgabenbereich und Erfahrungen beschreiben sowie eine kritische Stellungnahme abliefern. Der Bericht, den Sie bei mir einreichen, trägt keine Unterschrift und braucht auch nicht der Praktikumsstelle zur "Genehmigung" vorgelegt werden.
Die zu beantwortenden Leitfragen finden Sie auf dem Deckblatt für Ihren Bericht, das Sie hier als Word-Datei herunterladen können. Kopieren Sie die Leitfragen einzeln in den Bericht und beantworten Sie diese in dem Absatz darunter.
Bei Forschungspraktika soll zusätzlich im Praktikumsbericht (als Antwort auf Frage 1) in kurzer Form sowohl auf den theoretischen Hintergrund und die Ableitung der Hypothese(n) als auch auf die Darstellung der Methode, der Befunde und deren Interpretation eingegangen werden.

Wo und bis wann soll ich Bescheinigung und Bericht einreichen?

Bringen Sie die vollständigen Unterlagen (pro Praktikum: Praktikumsbescheinigung, zweifach, also Original und Kopie + Praktikumsbericht) bitte persönlich bis spätestens 8 Wochen vor Ende des gesamten Studiums (bzw. 2 Wochen vor Anmeldung zur Diplomprüfung) bei mir vorbei (Zi. 3308, Mi 14:30 - 16:00, ohne Voranmeldung. Das gestempelte und damit anerkannte Original der Praktikumsbescheinigung bzw. des Antrags auf Anerkennung einer Ersatzleistung erhalten Sie dann sofort nach dem Kolloquium zurück.

Wann, wo und wie geht das mit dem Kolloquium?

Das Kolloquium findet nur während der Vorlesungszeit am Mittwoch (14:30 - 16:00) im Rahmen der Abgabe Ihrer Unterlagen bei mir (Zi. 3308) statt und dauert max. 15 Minuten. Sie sollen sich hierfür Ihren Bericht vorher noch einmal durchlesen und ihn ggf. kommentieren können. Noten gibt es keine (nur bestanden / nicht bestanden).

Wie und wann bekomme ich die Leistungspunkte für mein Praktikum oder meine Ersatzleistung?

Für die Erteilung der Leistungspunkte brauchen Sie sich nicht über HIS-LSF anmelden, sondern das von mir gestempelte und unterschriebene Original der Praktikumsbescheinigung und jeweils eine Kopie davon muss persönlich im Prüfungsamt vorgezeigt bzw. vorgelegt werden (spätestens bis 1 Woche nach dem Kolloquium). Bitte schicken Sie daher keine Originale an mich oder das Prüfungsamt, da diese Dokumente Ihr Eigentum bleiben und weder dort noch bei mir aufbewahrt werden können.

 

2. Allgemeine und spezielle Informationen zum Praktikum


Das studienbegleitende Praktikum im Hauptfachstudium Bachelor Psychologie und Diplom Psychologie besitzt drei wichtige Funktionen. Es soll helfen, 

  • die im Studium erworbenen inhaltlichen Kenntnisse im Kontakt mit der Praxis psychologischer Tätigkeit zu vertiefen,
  • mögliche Berufsfelder für die eigene Zukunft einschätzen zu lernen sowie
  • praktisch-psychologische (Handlungs-)Kompetenzen zu erwerben oder weiter zu entwickeln.

Für die Anerkennung als Praktikum sind einige formale Kriterien zu erfüllen, die in ihrer Begrifflichkeit kurz vorgestellt werden sollen. Die Erfüllung der Kriterien ist durch eine von der Praktikumsstelle formulierte Bestätigung (z.B. Praktikumszeugnis) nachzuweisen.

Zeitdauer des Praktikums
Das Praktikum soll eine Dauer von mindestens 240 Stunden (Master KlinKogNeuro: 320 Stunden) aufweisen. Diese Stundenzahl entspricht sechs Wochen bzw. 2 Monaten (Master) Vollzeit-Beschäftigung, kann aber auch in Teilzeit über einen längeren Zeitraum gestreckt werden. Eine Verteilung der 240 bzw. 320 Stunden auf mehrere Praktikumsstellen ist nicht möglich, jedoch wird ein Wechsel zu anderen Abteilungen innerhalb einer Institution oder Firma durchaus befürwortet. Die Praktikumszeit wird nicht auf die Regelstudienzeit angerechnet, da davon ausgegangen wird, dass die Studierenden Praktika in der vorlesungsfreien Zeit hinter sich bringen.

Nur Diplom: Es sollen zwei Praktika an unterschiedlichen Stellen von jeweils mindestens 240 Stunden Dauer absolviert werden. Alternativ zur Absolvierung zweier Praktika zu je 240 Stunden ist ein Sechs-Monats-Praktikum oder 960-Stunden-Praktikum möglich, in dem die gesamte Praktikumszeit an einer Stelle absolviert werden kann, allerdings um den Preis des doppelten Zeitaufwands. Hierin lebt der Geist der ursprünglichen Regelung eines kompletten Praxissemesters weiter. Derartige Praktika werden derzeit vor allem in Wirtschaftsunternehmen abgeleistet, da diese inhaltlich interessante Aufgabenzusammenhänge mehr und mehr in Form deutlich längerer Praktikumszeiten (mindestens drei bis vier Monate) anbieten und somit auf längere Anwesenheit im Betrieb bestehen. Meist lassen sich Studierende daher für ein Semester beurlauben, was von der Verwaltung der Universität meist problemlos genehmigt wird. Im Bedarfsfall können Sie dafür nach persönlicher Vorsprache eine Bestätigung bei mir bekommen. Angeben müssen Sie lediglich den voraussichtlichen Zeitraum und eine genaue Bezeichnung der Praktikumsstelle. Ausgenommen von der 960-Stundenalternative sind Forschungspraktika.

Inhalt der Tätigkeiten
Praktika können in Einrichtungen aller Praxisfelder der Psychologie unabhängig von der Größe der Einrichtung absolviert werden. Sowohl große (Kliniken, Wirtschaftsunternehmen) als auch kleine Organisa­tionen (Psychotherapeutische Praxen, Unternehmensberatungen) kommen in Frage.
Nur Diplom: Die Studierenden werden nicht auf die Abdeckung verschiedener Tätigkeitsfelder hin verpflichtet; es können also mehrere Praktika mit ähnlichen Tätigkeitsschwerpunkten in unterschiedlichen Einrichtungen (z.B. Personalabteilungen von Unternehmen, therapeutisches Arbeiten mit Kindern etc.) abgeleistet werden. Beide Praktika können auch in einer einzigen Einrichtung (große Kliniken, Unternehmen) abgeleistet werden, wenn deutlich unterschiedliche Tätigkeitsfelder im Mittelpunkt der Praktika stehen.

Psychologische Supervision
Grundsätzlich sollte an der Praktikumsstelle eine Psychologin/ ein Psychologe als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Da in vielen Einrichtungen oder Organisationen psychologische Aufgaben von Nicht-Psychologen (u. a. Mediziner, Sozialpädagogen, Betriebswirte) wahrgenommen werden, kann auf Antrag auf psychologische Supervision verzichtet werden, damit angehende Psycholog(inn)en auch Praxiserfahrungen in solchen Umgebungen sammeln können, in denen sie auf keine Vertreter ihrer Disziplin treffen.

Bezahlung
Leider werden viele Praktikumsstellen ohne Vergütung angeboten, da besonders die knappe Haushaltslage vieler Einrichtungen keine geregelte Bezahlung zulässt. Andererseits dürfen Praktikantinnen und Praktikanten aber im Praktikum Geld verdienen, was bei der Mehrzahl der Wirtschaftsunternehmen gang und gäbe ist. Die genaue Ausgestaltung des Praktikantenvertrags liegt in den Händen der jeweiligen Praktikumsstelle. Auch aus versicherungstechnischen Gründen brauchen hierzu manche dieser Unternehmen oder Einrichtungen eine offizielle Bestätigung, dass es sich um ein Pflichtpraktikum handelt; diese Bestätigung können Sie ebenfalls bei mir bekommen und persönlich vor Antritt des Praktikums abholen. Angeben müssen Sie hierfür den voraussichtlichen Zeitraum und eine genaue Bezeichnung der Praktikumsstelle.
Manchmal reicht diesen Stellen aber auch schon der Hinweis auf die Studienordnung.

Sonderfälle des Praktikums
1. Anerkennung von Ersatzleistungen:
Das Praktikum (Bachelor) bzw. eines der Praktika (Diplom) kann in Ausnahmefällen erlassen werden, wenn eine abgeschlossene Ausbildung bzw. ein Studium mit psychologienahen Inhalten (u.a. Krankenschwester/ Krankenpfleger oder Sozialpädagogik bzw. Medizin) absolviert wurde, und aufgrund dieser Ausbildung eine Berufstätigkeit von mindestens sechs Monaten Dauer aufgenommen wurde. In diesem Fall muss ein formloser Antrag gestellt werden, damit die Berufstätigkeit als Äquivalent für ein Praktikum anerkannt wird. Der Antrag (in 2-facher Ausfertigung) muss nebst Originalen und Kopien der Zeugnisse (Nachweis der Ausbildung und Arbeitszeugnisse) zur Anerkennung vorgelegt werden. Hierzu ist persönliches Erscheinen unbedingt notwendig. Allgemeine Berufstätigkeit und andere Vorbildungen (z.B. Bürolehre oder BWL-Studium, Heilpraktikerausbildung und -tätigkeit oder andere freiberufliche Tätigkeiten) werden nicht als Praktikumsäquivalent anerkannt, ebensowenig wie Praktika aus anderen Studiengängen (z.B. Sozialpädagogik oder Schulpsychologie).

2. Forschungspraktika:
Weil die psychologische Forschung eines der Felder ist, in denen Psycho­logen nach Studienabschluss arbeiten können, ist die Absolvierung eines Forschungspraktikums möglich. Forschungspraktika außerhalb unserer Fakultät (11) müssen grundsätzlich vor Antritt genehmigt werden, zusätzlich ist auf die Einbindung in einen kompletten Forschungsprozess (Theoriearbeit, Datenerhebung und -auswertung, Berichtserstellung) zu achten, um auch hier das Kriterium der Vorschau auf die spätere Berufsarbeit zu gewährleisten. Im Praktikumsbericht soll (als Antwort auf Frage 1) in kurzer Form sowohl auf den theoretischen Hintergrund und die Ableitung der Hypothese(n) als auch auf die Darstellung der Methode, der Befunde und deren Interpretation eingegangen werden.
Nur Diplom: Mindestens ein Praktikum muss aber als reguläres Praktikum in einem Umfeld absolviert werden, in dem die Studierenden mit Klienten in Kontakt kommen, die nicht dem studentischen Umfeld entsprechen. Daher sind zwei Forschungspraktika sowie die Kombination von Forschungspraktikum und einer abgeschlossenen Ausbildung mit anschließender Berufstätigkeit als Praktikumsäquivalent nicht möglich.

 

Formale Anerkennung
Da Ziele des Praktikums u.a. die Vertiefung des im Hauptstudium erworbenen Wissens sind und auch der Annäherung an das zukünftige Berufsfeld dienen sollen, kann ein Praktikum vor dem Studium, in einem vorangegangenem Studium oder in den ersten Semestern nicht formal anerkannt werden. Abgeleistete Praktika können somit nicht vor dem dritten Fachsemester und erst recht nicht nach Abschluss des Studiums anerkannt werden.

Zur Anerkennung Ihrer Außenpraktika werden folgende Unterlagen benötigt:
1. Praktikumsbescheinigung (zweifach, Original und Kopie), ausgestellt von Ihrer jeweiligen Praktikumsstelle (formlos). In ihr müssen bestätigt sein:
a) die Dauer des Praktikums und die Stundenzahl (mindestens 240 bzw. 320 bzw. 960 Stunden, Angabe ist bei Teilzeitpraktika obligatorisch),
b) die Aufsicht und Anleitung durch eine/einen Psychologen/in mit Hochschul­abschluss und
c) die von der/dem Praktikantin/en ausgeübten Tätigkeiten.
Die Praktikumsbescheinigung muss außerdem von der/dem betreuenden Psychologin/en unterschrieben sein.

2. Praktikumsbericht (einfach, Diplom: ca. drei Seiten, Bachelor ca. 6.000 Zeichen, Master KlinKogNeuro ca. 15.000 Zeichen), in dem der/die Praktikant/in möglichst informativ Aufgabenbereich und Erfahrungen beschreiben sowie eine kritische Stellungnahme abliefern soll. Der Bericht, den Sie hier einreichen trägt keine Unterschrift und braucht auch nicht der Praktikumsstelle zur "Genehmigung" vorgelegt werden. Die zu beantwortenden Leitfragen finden Sie auf dem Deckblatt für Ihren Bericht, das Sie hier als Word-Datei herunterladen können. Kopieren Sie die Leitfragen einzeln in den Bericht und beantworten Sie diese in dem Absatz darunter.

Bringen Sie die Unterlagen bitte persönlich vorbei (Zi. 3308, Mi 14:30 - 16:00, ohne Voranmeldung). Das gestempelte und damit anerkannte Original der Praktikumsbescheinigung erhalten Sie dann entweder sofort nach dem dem hierbei stattfindenden Kolloquium zurück. Das Kolloquium findet nur nur während der Vorlesungszeit am Mittwoch im Rahmen der Abgabe Ihrer Unterlagen bei mir statt und dauert max. 15 Minuten. Sie sollten sich hierfür Ihren Bericht vorher noch einmal durchlesen und ihn ggf. kommentieren können. Noten gibt es keine (nur bestanden / nicht bestanden). Für die Erteilung der Leistungspunkte muss das gestempelte Original der Praktikumsbestätigung und jeweils eine Kopie persönlich im Prüfungsamt vorgelegt werden (spätestens bis 1 Woche nach dem Kolloquium). Bitte schicken Sie daher keine Originale an mich oder das Prüfungsamt, da diese Dokumente Ihr Eigentum bleiben und weder dort noch bei mir aufbewahrt werden können.

 

3. Richtlinien der Prüfungsausschüsse für die Ableistung der Praktika

Bachelor Psychologie

Ziel des berufsbezogenen Praktikums ist es, den Studierenden einen möglichst umfassenden Einblick in die psychologische Berufspraxis vermitteln. Das setzt voraus, dass der (die) Praktikant(in) die verschiedenen Funktionen des jeweiligen Tätigkeitsfelds kennen lernt und auch selbst ausübt. Die praktisch-psychologische Tätigkeit muss unter Aufsicht und Anleitung durchgeführt werden.

  1. Das Praktikum muss mindestens sechs Wochen (ca. 240 Stunden) umfassen.
  2. Der (die) Praktikant(in) muss in der Regel von einer/einem diplomierten oder promovierten Psychologin/en beaufsichtigt und angeleitet werden.
  3. Das Praktikum soll nicht vor dem 3. Fachsemester begonnen werden. Aus­nahmen bedürfen der Genehmigung.
  4. Das Praktikum kann auch als Forschungspraktikum an einem psychologischen Institut einer Hochschule oder an einer Forschungsinstitution (z.B. Max-Planck-Institut) abgeleistet werden. Die Tätigkeiten im Rahmen eines Forschungspraktikums müssen sich auf alle Stadien des Forschungsprozesses erstrecken und dürfen nicht überwiegend Hilfstätigkeiten (Literaturrecherche, Dateneingabe etc.) umfassen. Die Einha1tung dieser Richtlinie ist in der Praktikumsbestätigung durch die/den betreuenden Psychologin/en glaubhaft zu machen. Zusätzlich ist im Praktikumsbericht (als Antwort auf Frage 1) in kurzer Form sowohl auf den theoretischen Hintergrund und die Ableitung der Hypothese(n) als auch auf die Darstellung der Methode, der Befunde und deren Interpretation einzugehen.
  5. Das Praktikum kann auf Antrag erlassen werden, wenn ein abgeschlossenes Studium oder eine abgeschlossene Berufs­ausbildung und eine zusätzliche praktisch-psychologische Tätigkeit in einem entsprechenden Beruf nachgewiesen werden können.
  6. Praktika, die von anderen Prüfungsausschüssen für den Bachelorstudiengang Psychologie zugelassen werden, werden anerkannt, sofern ihre Gleichwertigkeit nachgewiesen wird.
  7. Die Anerkennung der Praktika erfolgt durch den jeweiligen Leiter des Ressorts. In allen Zweifelsfällen wird dringend empfohlen, rechtzeitig vor Beginn eines Praktikums beim Ressortleiter verbindliche Auskunft einzuholen. Forschungspraktika außerhalb des Departments Psychologie müssen grundsätzlich vor Antritt des Praktikums genehmigt werden. Bei Ablehnung eines Praktikums kann schriftlich innerhalb von 4 Wochen Widerspruch beim Vorsitzenden des Prüfungsausschusses eingelegt werden.

Master Klinische Psychologie und Kognitive Neurowissenschaft

Ziel des berufsbezogenen Praktikums ist es, den Studierenden einen möglichst umfassenden Einblick in die psychologische Berufspraxis vermitteln. Das setzt voraus, dass der (die) Praktikant(in) die verschiedenen Funktionen des jeweiligen Tätigkeitsfelds kennen lernt und auch selbst ausübt. Die praktisch-psychologische Tätigkeit muss unter Aufsicht und Anleitung durchgeführt werden.

Es kann entweder in Einrichtungen klinischer Praxisfelder der Psychologie (z. B. Kliniken, Tageskliniken, psychotherapeutische oder neuropsychologische Praxen) oder in psychologischen Forschungseinrichtungen mit klinisch-psychologischem, neuropsychologischem oder neurokognitivem Schwerpunkt absolviert werden.

  1. Im Praktikum erfolgt die aktive Teilnahme an klinisch-psychologischer bzw. neuropsychologischer Versorgung oder Beteiligung an Forschungsprojekten für die Dauer von ca. 2 Monaten (mindestens 320 Stunden).
  2. Der (die) Praktikant(in) muss von einer/einem diplomierten oder promovierten Psychologin/en beaufsichtigt und angeleitet werden. Bei Forschungspraktika kann auf begründeten Antrag davon abgewichen werden.
  3. Das Praktikum kann auch als Forschungspraktikum an einem psychologischen Institut einer Hochschule oder an einer Forschungsinstitution (z.B. Max-Planck-Institut) abgeleistet werden. Die Tätigkeiten im Rahmen eines Forschungspraktikums müssen sich auf alle Stadien des Forschungsprozesses erstrecken und dürfen nicht überwiegend Hilfstätigkeiten (Literaturrecherche, Dateneingabe etc.) umfassen. Die Einhaltung dieser Richtlinie ist in der Praktikumsbestätigung durch die/den betreuenden Psychologin/en glaubhaft zu machen. Zusätzlich ist im Praktikumsbericht (als Antwort auf Frage 1) in kurzer Form sowohl auf den theoretischen Hintergrund und die Ableitung der Hypothese(n) als auch auf die Darstellung der Methode, der Befunde und deren Interpretation einzugehen.
  4. Forschungspraktika außerhalb des Departments Psychologie müssen grundsätzlich vor Antritt des Praktikums genehmigt werden. Bei Ablehnung eines Praktikums kann schriftlich innerhalb von 4 Wochen begründeten Widerspruch beim Vorsitzenden des Prüfungsausschusses eingelegt werden.
  5. Praktika, die von anderen Prüfungsausschüssen für einen Masterstudiengang aus dem Bereich der Psychologie zugelassen wurden, werden anerkannt, sofern ihre Gleichwertigkeit nachgewiesen wird.
  6. Die Anerkennung der Praktika erfolgt durch den jeweiligen Leiter des Ressorts. In allen Zweifelsfällen wird dringend empfohlen, rechtzeitig vor Beginn eines Praktikums beim Ressortleiter verbindliche Auskunft einzuholen.

Diplom Psychologie

Gemäß § 27 (1) Ziff. 5 der Diplomprüfungsordnung vom 2.11.82 sind dem Antrag auf Zulassung zur Diplomprüfung die "Bescheinigung über die Ableistung von mind. zwei Praktika von je mind. sechs Wochen Dauer" beizufügen. "Diese praktisch-psychologische Tätigkeit muss unter Aufsicht und Anleitung durchgeführt werden." Ziel der Praktika ist es, den Studierenden einen möglichst umfassenden Einblick in die Berufspraxis eines Psychologen zu vermitteln. Das setzt voraus, dass der Praktikant die verschiedenen Funktionen des jeweiligen Tätigkeitsfeldes kennen lernt und auch selbst ausübt."

  1. Ein Praktikum muss mindestens sechs Wochen (ca. 240 Stunden) umfassen. Gemäß § 3 (1) und (2) der Diplom­prüfungsordnung vom 2.11.82 wird die für die Ableistung eines 3-monatigen Praktikums benötigte Zeit auf die Regel­studienzeit nicht angerechnet.
  2. Der (die) Praktikant(in) muss in der Regel von einer/einem diplomierten oder promovierten Psychologin/en beaufsichtigt und angeleitet werden.
  3. Die beiden Praktika müssen an verschiedenen Einrichtungen abgeleistet werden. Auf begründeten Antrag können Ausnahmen zugelassen werden. Dieser Antrag ist rechtzeitig vor Beginn des Praktikums zu stellen.
  4. Ein Praktikum kann auch sechs Monate umfassen. In so einem Fall besteht ein begründeter Ausnahmefall nach Punkt 3. Ausgenommen von der Ausnahmeregelung sind an einem Forschungsinstitut abgeleistete Forschungspraktika.
  5. Beide Praktika müssen nach Ablegung der Diplom-Vorprüfung und vor der Diplomprüfung abgeleistet werden. Aus­nahmen bedürfen der Genehmigung.
  6. Maximal eines der beiden Praktika kann als Forschungspraktikum an einem psychologischem Institut einer Hochschule oder an einer Forschungsinstitution (z.B. Max-Planck-Institut) abgeleistet werden. Die Tätigkeiten im Rahmen eines Forschungspraktikums müssen sich auf alle Stadien des Forschungsprozesses erstrecken und dürfen nicht überwiegend Hilfstätigkeiten (Literaturrecherche, Dateneingabe etc.) umfassen. Die Einha1tung dieser Richtlinie ist in der Praktikumsbestätigung durch die/den betreuenden Psychologin/en glaubhaft zu machen. Zusätzlich ist im Praktikumsbericht (als Antwort auf Frage 1) in kurzer Form sowohl auf den theoretischen Hintergrund und die Ableitung der Hypothese(n) als auch auf die Darstellung der Methode, der Befunde und deren Interpretation einzugehen.
  7. Ein Praktikum kann auf Antrag erlassen werden, wenn ein abgeschlossenes Studium oder eine abgeschlossene Berufs­ausbildung und eine zusätzliche praktisch-psychologische Tätigkeit in einem entsprechenden Beruf nachgewiesen werden können.
  8. Praktika, die von anderen Prüfungsausschüssen für die Diplomprüfung in der Psychologie zugelassen werden, werden anerkannt, sofern ihre Gleichwertigkeit nachgewiesen wird.
  9. Die Anerkennung der Praktika erfolgt durch den jeweiligen Leiter des Ressorts. In allen Zweifelsfällen wird dringend empfohlen, rechtzeitig vor Beginn eines Praktikums beim Ressortleiter verbindliche Auskunft einzuholen. Forschungspraktika müssen grundsätzlich vor Antritt des Praktikums genehmigt werden. Bei Ablehnung eines Praktikums kann schriftlich innerhalb von 4 Wochen Widerspruch beim Vorsitzenden des Prüfungsausschusses eingelegt werden.
  10. Diese Richtlinien gelten ab sofort und ersetzen die Fassung vom März 1990. In Zweifelsfällen gilt für vor dem Sommer­semester 1997 abgeleistete Praktika die für den/die Praktikant/in günstigere Regelung. Ab Sommersemester 1997 gelten nur noch die vorliegenden Richtlinien.

4. Praktikumsbörse

Wenn Sie noch auf der Suche nach einer Praktikumsstelle sind, beachten Sie bitte hierzu die Anzeigen neben meiner Tür (Zi. 3308) und der Geschäftsstelle (Zi. 3007), außerdem biete ich hier zahlreiche Stellen an, die sich bewährt haben und somit durchaus als meine Empfehlung zu verstehen sind. W enn Sie aufgrund der Informationen dieser Börse eine Praktikumsstelle kontaktiert haben, diese aber für Psychologiepraktikant(inn)en nicht mehr verfügbar sein sollte, teilen Sie mir dies bitte mit. Auch die Bundesvereinigung Psychologiestudierender im BDP (Berufsverband deutscher PsychologInnen) unterhält eine Praktikumsseite mit nützlichen Links.

Empfohlene Praktikumsstellen in folgenden Kategorien:

1. Stationäre Einrichtungen (z.B. Krankenhäuser, Kliniken, Tagesstätten):

BKH Gabersee (Gerontopsychiatrie)
BKH Haar (Forensik)
BKH Haar (Gerontopsychiatrie)
BKH Haar (Krisenintervention/Tagklinik)
BKH Haar (Mutter/Kind- und Frauenstation)
BKH Haar (offene Station)
BKH Kaufbeuren (Forensik)
BKH Landshut (Suchtabteilung)
Caritas Mädchenheim Gauting
Heilpädagogische Tagesstätte des Christophorus Schulvereins e.V. (München)
Hochgrat Klinik Wolfsried (Allgäu)
Josefinum Augsburg (Kinder- und Jugendpsychiatrie)
Kinderhaus München (heilpäd. Tagesstätte)
Kinderheim St. Klara (Freising)
Kinderklinik Schwabing
Kinderkrankenhaus St. Marien (Landshut)
Kinderzentrum München
Klinik Hochried Murnau (Kinder- und Jugendpsychiatrie)
Klinische Psychologie Nußbaumstraße
Psychiatrie im Klinikum rechts der Isar
Psychosomatik Angermühle (Deggendorf)
Psychosomatik Argirov-Klinik (Berg)
Psychosomatik Klinikum Freising
Psychosomatik Grönenbach (Allgäu)
Psychosomatik München-Harlaching
Psychosomatik Nußbaumstraße
Psychosomatik Windach (Ammersee)
Rehabilitationszentrum Herzogsägmühle (Peiting)
Schmerzzentrum Tutzing
Sozialpsychiatrischer Dienst München-Land (Süd), Tagesstätte
St. Josefs-Heim München (Heilpädagogische Tagesstätte)
Würmtalklinik Gräfelfing
ZHT-Kinderklub e.V. (München)

2. Ambulante Einrichtungen (Ambulanzen, Praxen und Beratungsstellen):

Begabungspsychologische Beratungsstelle
Ehe- und Partnerschaftsberatung (München)
Evangelisches Beratungszentrum München
Gerontopsychiatrischer Dienst München-Ost
Gerontopsychiatrischer Dienst München-West
IFT - Ambulanz (Institut f. Therapieforschung)
IIT und MEG (Institut f. Integrierte Therapie und Milton Erickson Ges.)
Kinder- und Jugendtherapeutische Praxis Simonszent
Kontakt und Beratung, Haidhausen (KID e.V.)
Ökumenische Beratungsstelle, Germering
Pädagogisch-psychologische Beratungsstelle (PIB)
Psychotherapeutische Hochschulambulanz, Leo 13
Psychosozialer Beratungsdienst, Milbertshofen
Kinder-, Jugend- und Familienberatungsstelle, Starnberg
Refugio (Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folteropfer)
SOS – Beratungs- und Familienzentrum München
Sozialpsychiatrischer Dienst Laim
Sozialpsychiatrischer Dienst München-Land (Süd)
Sozialpsychiatrischer Dienst Schwabing
Sozialpsychiatrisches Zentrum „Haus an der Teutoburger Straße“
Stadtjugendamt München (Familien-, Jugend- und Erziehungsberatung)
TCE (Therapie-Centrum für Essstörungen, München)

3. Wirtschaftsunternehmen und Behörden (nicht für Master KlinKogNeuro):

a47-Consulting (München)
Agentur für Arbeit München
artemes (abcd GmbH)
Bernhard Hauser Consulting
Danone GmbH
Dräxlmaier Group (Geisenhausen)
Dr. Rosenkranz GmbH
eligo GmbH - Personalberatung
Flugmedizinisches Institut der Luftwaffe (FFB)
Green City e.V. - Abteilung Umweltbildung
Gruppe Nymphenburg Consult AG
Institut für Arbeitswissenschaft (Univ. d. Bundeswehr)
Johanniter-Unfall-Hilfe (PR-Abteilung)
Klare Antworten GmbH
Knorr Bremse AG (München)
McKinsey & Company, Inc. (München)
medtrend GmbH (München)
Polizeipräsidium München
ProPers Personalsupport (Reichertsheim)
Psytech GmbH (München)
Sparkassenverband Bayern (München)
Stadtwerke München GmbH
STRASSER & STRASSER Unternehmensberatung AG
Synovate Kids + Teens
TNS Infratest (München)
ToPilots, Airline Preparations
Von Schumann Coaching & Consulting

4. andere Einrichtungen:

EasyContact-House (Condrobs)
Gesellschaft für wiss. Gerichts- und Rechtspsychologie (München)
Lehrstuhl für Tierschutz, Verhaltenskunde, Tierhygiene und Tierhaltung (TU München)
Texter-Millot GmbH (Flugangstseminare)
Zentraler Schulpsychologischer Dienst der Landeshauptstadt München

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