Lehrstuhl für Neuropsychologie
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Der Einfluss von Prismenadaptation und Nackenvibration auf die Verschiebung der subjektiven Mitte

11.07.2017

Neglekt ist eine rätselhafte neuropsychologische Störung: Neglekt-Patienten ignorieren typischerweise Informationen auf ihrer linken Seite. Wenn sie beispielsweise das Bild eines Hauses abzeichnen, kopieren sie die Details auf der rechten und ignorieren jene der linken Seite. In der Therapie von Neglekt werden Methoden wie die visuomotorische Prismenadaptation oder Nackenvibration angewendet. Bei diesen beiden Vorgehen wird eine Verschiebung der subjektiven Mitte induziert, die dem Neglekt entgegenwirkt.

In einer Vorstudie sollen der direkte Effekt (Verschiebung der subjektiven Mitte) dieser beiden Methoden, Prismenadaptation und Nackenvibration, bei einer Gruppe gesunder Probanden verglichen werden. Dieses empirische Projekt bietet einen Einblick in die Modulation der subjektiven Mitte bei Gesunden und Neglektpatienten. Es beinhaltet die eigenständige Datenerhebung mit gesunden Probanden, Durchführung und Auswertung eines Experimentes zur subjektiven Mitte unter Anwendung der Nackenvibration und Prismenadaptation. Gesucht werden engagierte und motivierte Studenten/innen, die sich für die Thematik interessieren und Spaß an der Forschung haben.

Interessierte Studentinnen und Studenten melden sich bitte bei:

Frau Theresa Halder (Theresa.Halder@lmu.de)