Wirtschafts- und Organisationspsychologie
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LFP Kollektive Informationsverarbeitung

Semester: SoSe 2008 & WiSe 2008/2009

Dozenten: Prof. Dr. Felix C. Brodbeck

Kurzbeschreibung

Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Der intellektuellen Arbeit, in Kooperation oder Kollaboration mit Anderen, kommt eine immer größere Bedeutung zu. Konnte zum Beispiel Gutenberg noch alleine den Buchdruck erfinden und seine erste Buchdruckmaschine herstellen, so bedurfte es der Zusammenarbeit tausender Wissenschaflter aus vielen verschiedenen Ländern, Organisationen und Institutionen, um, um das menschliche Genom zu entschlüsseln. Dabei haben sie gemeinsam Probleme gelöst, Entscheidungen getroffen, aus ihren Erfahrungen gelernt und neue innovative Herangehensweisen hervorgebracht.
Im Rahmen des LFP werden durch einen systematischen Review in Bezug auf Leistung von Kollektiven bei komplexen Aufgaben (Problemlösen, Entscheiden, Lernen und Innovation), ein Rahmenmodell von Faktoren, Prozessen und Leistungskriterien entwickelt, die für kollektive Informationsverarbeitung typisch bzw. relevant sind. Besonderes Augenmerk wird dabei auf Prozessverluste und Prozessgewinne gelegt, die durch soziale Interaktionsprozesse in Kollektiven bedingt sind. In einem zweiten Schritt werden einzelne Aspekte des Rahmenmodelles in ersten experimentellen Untersuchungen getestet. Evtl. sollen in einem dritten Schritt Kernparameter und Hypothesen in Form von Agent Based Modelling bzw. Social Connectionist Models implementiert werden, um non-lineare und dynamische Effekte zu modellieren, die sich durch Variation verschiedener Randbedingungen ergeben.


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