Wirtschafts- und Organisationspsychologie
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LFP Der Einfluss von subliminal-induziertem Stress auf das ökonomische Entscheidungs- und Ernährungsverhalten

Semester: SoSe 2013 & WiSe 2013/2014

Dozenten: Prof Dr. Felix Brodbeck & Dipl. Psych. Tom Schiebler & Dr. Gesa Petersen

Kurzbeschreibung

Bewusster Stress beeinträchtigt schlussfolgerndes Denken, ökonomisches Entscheidungsverhalten und den Konsum von Lebensmitteln. In der vorliegenden Studie (N = 84) wurde der Einfluss von unbewusstem Beziehungs-Stress auf das kommerzielle Entschlüsse untersucht. Als vermittelnder Mechanismus wurde die Selbstkontrollkapazität näher betrachtet. Angelehnt an die Lottery Choice Tasks von Kahneman & Tversky (1979) wird irrationales Verhalten in dem Wechsel der Antwortpräferenz definiert. Diesbezüglich ließ sich ein geschlechterspezifischer Unterschied finden: Frauen entscheiden sich auch ohne Stress irrationaler, Männer erst unter Stresseinfluss. Unterstützend dazu zeigen die Ergebnisse zum subjektivem Stressempfinden bei Frauen keinen Effekt, bei Männern hingegen ist der Effekt signifikant. Die vorliegende Studie zeigt, dass Männer unter Stress ihre ökonomischen Präferenzen ändern. Dieses Ergebnis baut auf die Untersuchungen von Kahneman & Tversky (1979) auf, die vergleichbare Effekte für Gewinn- und Verlustframes finden konnten. Zusätzlich dazu wurde mit der Studie die Annahme der „standard economic theory“ angegriffen, die Präferenzen als exogen und stabil betrachtet.


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