Klinische Psychologie
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Informationen zu den Praktika im Bachelor (PStO 2020)

Auf dieser Internetseite können Sie sich über das Orientierungspraktikum (P 17.1) und die berufsqualifizierende Tätigkeit I (WP 3) informieren, die es gemäß PStO 2020 und der Approbationsordnung für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (PsychThApprO) für die Psychotherapieausbildung zu absolvieren gilt. Um einen Abschluss nach PsychThApprO gewährleisten zu können, ist es wichtig, dass Sie sich genau an die Vorgaben halten. Falls Fragen offenbleiben, wenden Sie sich bitte an die Praktikumsbeauftragte des Lehrstuhls für Klinische Psychologie und Psychotherapie Frau Julia Funk (praktikum-kpkn@psy.lmu.de).

Achtung: Diese Website wird in nächster Zeit voraussichtlich mit zusätzlichen Informationen ergänzt. Bitte checken Sie die Website regelmäßig, damit Sie keine Änderungen oder zusätzlichen Informationen verpassen.

Orientierungspraktikum (P 17.1)

Ziele und Inhaltliche Vorgaben

 Das Orientierungspraktikum dient dem Erwerb erster praktischer Erfahrungen in allgemeinen Bereichen mit Bezug zur Gesundheits- und Patientenversorgung. Es soll Ihnen erste Einblicke in die berufsethischen Prinzipien sowie in die institutionellen, rechtlichen und strukturellen Rahmenbedingungen der Patientenversorgung gewähren und Ihnen die grundlegenden Strukturen der interdisziplinären Zusammenarbeit sowie strukturelle Maßnahmen zur Patientensicherheit zeigen.

Wenn Sie einen Abschluss nach PsychThApprO anstreben, achten Sie bei der Wahl Ihrer Praktikumstelle bitte unbedingt darauf, dass folgende, in der PsychThApprO festgelegten Bedingungen erfüllt sind:

  • Das Orientierungspraktikum findet einer interdisziplinären Einrichtung der Gesundheitsversorgung oder in einer anderen Einrichtung statt, in der Beratung, Prävention oder Rehabilitation zur Erhaltung, Förderung und Wiederherstellung psychischer Gesundheit durchgeführt werden
  • In der Einrichtung sind Psychotherapeut:innen, Psychologische Psychotherapeut:innen oder Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut:innen tätig

Zeitpunkt und Dauer des Praktikums

Das Praktikum ist in der PStO 2020 im 4. Fachsemester verortet, kann jedoch auch schon früher durchgeführt werden. Die Dauer des Orientierungspraktikums sollte mindestens 150 Stunden betragen. Diese Stundenanzahl entspricht circa 4 Wochen Vollzeit-Beschäftigung, kann aber auch in Teilzeit über einen längeren Zeitraum gestreckt werden.

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Anerkennung von Praktika vor Beginn des Studiums

Sie können sich Praktikumstätigkeiten, die Sie vor Beginn des Studiums abgeleistet haben, als Ersatzleistung für das Orientierungspraktikum anerkennen lassen, sofern alle oben genannten Anforderungen erfüllt sind. Wenden Sie sich in diesem Fall mit Ihrem Anliegen bitte an Herrn Professor Schönbrodt (felix.schoenbrodt@psy.lmu.de), der für die Anerkennung von Ersatzleistungen im Bachelor zuständig ist. Ausführlichere Informationen zur Anerkennung von Ersatzleistungen finden Sie hier: Anerkennung von Ersatzleistungen.

Achtung: Die Anerkennung einer Praktikumstätigkeit, welche bereits vor Beginn des Studiums absolviert wurde, muss - wie alle anderen Anerkennungen von Ersatzleistungen - grundsätzlich im 1. Semester stattfinden. Da das WiSe 2020/21 aufgrund der Corona Pandemie prüfungsrechtlich nicht zählt, können im SoSe 21 diesbezügliche Anträge von Studierenden im 2. Semester ausnahmsweise auch anerkannt werden. Obwohl die Anerkennung der Ersatzleistung regulär im 1. Semester stattfinden muss, wird das Praktikum in jedem Fall formal frühestens am Ende des 4. Semester angerechnet, da die zum Modul (und somit auch zur Modulprüfung) gehörende Vorlesung zum Thema Berufsrecht (P 17.2) erst im 4. Semester angeboten wird.

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Formale Anrechnung

Damit Ihnen das Orientierungspraktikum angerechnet werden kann, müssen Sie einen Praktikumsbericht (10.000 Zeichen) anfertigen, in dem Sie Ihre Tätigkeiten und Aufgaben beschreiben und reflektieren. Teil des Berichts werden außerdem Inhalte der Vorlesung Berufsrecht (P 17.2) sein. Der Bericht wird mit bestanden/ nicht bestanden bewertet. Eine Vorlage für den Praktikumsbericht ist gerade in Bearbeitung und wird Ihnen schnellstmöglich auf dieser Website zur Verfügung gestellt. Zudem benötigen wir eine Bescheinigung Ihrer Praktikumsstelle, aus der hervorgeht, dass Sie (1) das Praktikum im erforderlichen Umfang (150 Stunden), (2) mit regelmäßiger Teilnahme und (3) unter psychologischer Betreuung abgeleistet haben sowie (4) die in der PsychTheApprO festgelegten strukturellen und inhaltlichen Bedingungen erfüllt worden sind. Gerne könne Sie diese Vorlage dafür verwenden.

Das Orientierungspraktikum ist Teil des Moduls Berufsrecht und Berufspraxis (P 17) und die zugehörigen Vorlesung Berufsrecht (P17.2) wird erst im 4. Semester angeboten. Obwohl Sie das Orientierungspraktikum bereits vor dem 4. Semester absolvieren können, kann die formale Anrechnung also frühestens am Ende des 4. Semester stattfinden und wir bitten Sie die Praktikumsunterlagen erst einzureichen, nachdem Sie sich (frühestens im 4. Semester) für die entsprechende Modulprüfung P 17 angemeldet und die Vorlesung P 17.2 besucht haben. Praktikumsbericht und -bescheinigung können Sie - nachdem Sie Sich für die Modulprüfung P17 angemeldet und die Vorlesung P17.2 besucht haben - per E-Mail an die Praktikumsbeauftragte schicken (praktikum-kpkn@psy.lmu.de).

Möglich ist auch, dass Sie im 4. Semester die Vorlesung P 17.2 besuchen, das Praktikum P 17.1 aber erst zu einem späteren Zeitpunkt absolvieren. Melden Sie sich in diesem Fall bitte erst in dem Semester, in dem Sie P 17.1 voraussichtlich abschließen, für die Modulprüfung P 17 an. Beachten Sie, dass die Vorlesung P 17.2 immer nur im SoSe angeboten wird, die Anmeldung für die Modulprüfung P 17 jedoch sowohl im SoSe als auch im WiSe möglich ist.

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Modul WP3: Berufsqualifizierende Tätigkeit I (WP 3.1) und Versuchspersonenstunden (WP 3.2)

Berufsqualifizierende Tätigkeit I – Einstieg in die Praxis der Psychotherapie (WP 3.1)

Für die Psychotherapieausbildung gemäß PsychThApprO müssen Sie unbedingt das Wahlpflichtmodul WP 3.1 (statt WP 4.1) absolvieren. Ansprechpartner für WP 4.1 ist Herr Dr. Ralph Woschée (woschee@psy.lmu.de).

Ziele und Inhaltliche Vorgaben

Die berufsqualifizierende Tätigkeit I – Einstieg in die Praxis der Psychotherapie dient dem Erwerb erster praktischer Erfahrungen in spezifischen Bereichen der psychotherapeutischen Versorgung. Das Praktikum soll Ihnen grundlegende Einblicke in die institutionellen, rechtlichen und strukturellen Rahmenbedingungen der psychotherapeutischen Einrichtungen der Gesundheitsversorgung vermitteln. Ziel des Praktikums ist der Erwerb folgender Fähigkeiten und Erkenntnisse:

  • Erkennen der Rahmenbedingungen der und die Aufgabenverteilung in der interdisziplinären Zusammenarbeit und entsprechend der Aufgabenverteilung angemessene Zusammenarbeit verschiedenen Berufsgruppen
  • Entwicklung und Anwendung grundlegende Kompetenzen in der Kommunikation mit Patientinnen und Patienten sowie mit anderen beteiligten Personen oder Berufsgruppen

Achten Sie bei der Wahl Ihrer Praktikumstelle unbedingt darauf, dass die in der PsychThApprO festgelegten Bedingungen erfüllt sind: WP 3.1 kann in folgenden Einrichtungen oder Bereichen stattfinden, sofern dort Psychotherapeut:innen, Psychologische Psychotherapeut:innen und Psychologische oder Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut:innen tätig sind

  • in Einrichtungen der psychotherapeutischen, psychiatrischen, psychosomatischen oder neuropsychologischen Versorgung
  • in Einrichtungen der Prävention oder der Rehabilitation, die mit den im obigen Stichpunkt genannten Einrichtungen vergleichbar sind
  • in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen oder
  • in sonstigen Bereichen der institutionellen Versorgung

Zeitpunkt und Dauer von WP 3.1
Die berufsqualifizierende Tätigkeit I – Einstieg in die Praxis der Psychotherapie (WP 3.1) darf erst abgeleistet werden, wenn die studierende Person mindestens 60 ECTS-Punkte erworben hat! In den meisten Fällen ist diese Voraussetzung frühestens ab dem 4. Semester erfüllt (Die ECTS müssen auch offiziell eingetragen sein). Das Praktikum WP 3.1 kann natürlich auch nach dem 4. Semester absolviert werden und ist in der PStO 2020 für das 6. Semester vorgesehen. Die Dauer des Praktikums WP 3.1 muss mindestens 240 Stunden betragen. Diese Stundenanzahl entspricht circa 6 Wochen Vollzeit-Beschäftigung, kann aber auch in Teilzeit über einen längeren Zeitraum gestreckt werden.

Formale Anrechnung von WP 3.1

Die Prüfungsleistung für WP 3.1 ist ein Praktikumsbericht (6.000 Zeichen), in dem Sie Ihre Tätigkeit und Aufgaben vor dem Hintergrund der Ziele des Praktikums beschreiben und reflektieren. Dieser Bericht wird mit bestanden/ nicht bestanden bewertet. Eine Vorlage für den Praktikumsbericht ist gerade in Bearbeitung und wird Ihnen schnellstmöglich auf dieser Website zur Verfügung gestellt. Zudem benötigen wir eine Bescheinigung Ihrer Praktikumsstelle, aus der hervorgeht, dass Sie (1) das Praktikum im erforderlichen Umfang (240 Stunden), (2) mit regelmäßiger Teilnahme und (3) unter psychologischer Betreuung abgeleistet haben sowie (4) die in der PsychThApprO festgelegten strukturellen und inhaltlichen Bedingungen erfüllt worden sind. Gerne können Sie hierfür dieses Dokument verwenden.

Wenn mind. 60 ECTS-Punkte erworben und offiziell eingetragen wurden, können Sie das Praktikum WP 3.1 absolvieren. WP 3.1 kann Ihnen jedoch erst im 6. Semester formal angerechnet werden. Im 6. Semester können Sie sich im LSF im Anmeldezeitraum für die zugehörige Modulprüfung WP 3 anmelden und können nach der Anmeldung Praktikumsbericht sowie -bescheinigung per E-Mail an die Praktikumsbeauftragte schicken (praktikum-kpkn@psy.lmu.de). Für die Modulprüfung WP 3 können Sie sich erstmalig im WiSe 22/23 anmelden, danach wird die Anmeldung für WP 3 sowohl im WiSe als auch im SoSe möglich sein. Bitte beachten Sie, dass Sie zum Bestehen der Modulprüfung WP 3 auch die Bescheinigung über die absolvierten Versuchspersonenstunden (WP 3.2) abgeben müssen.

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Formale Anrechnung der Versuchspersonenstunden (WP 3.2)

Um das gesamte Modul WP 3 abzuschließen, müssen Sie 20 Versuchspersonenstunden (WP 3.2) absolviert haben. Bewahren Sie deswegen unbedingt die Bescheinigungen über Ihre absolvierten Versuchspersonenstunden auf.

Hinweis: Ab dem WS 21/22 wird das digitale Versuchspersonenverwaltungssystem SONA eingeführt, mit dem die Versuchspersonenstunden automatisiert erfasst werden.

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