Psychologische Beratung und Intervention
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Forschungsschwerpunkte

Die Forschungsschwerpunkte der AG Reck sind:
 

  • Der Einfluss elterlicher Psychopathologie auf die kindliche affektive und kognitive Entwicklung
  • Die Bedeutsamkeit spezifischer Interaktionsmuster in der Eltern-Kind-Dyade für die kindliche Stress- und Affekt-Regulation
  • Die Untersuchung von Zusammenhängen zwischen elterlichen Bindungsstil, fetal attachment und postpartalem bonding
  • Psychophysiologische und neuroendokrine Korrelate der frühkindlichen Stress-Reaktivität im Kontext der frühen Eltern-Kind-Interaktion
  • Faktoren in der transgenerationalen Vermittlung von Vulnerabilitäten (z.B. Stress-Sensitivität)
  • Interaktionelle Prozesse im Unterricht „Projekt FEEL - Forschung zum Emotionalen Erleben im Lehr-Lern-Kontext“ (DFG-Projekt in Kooperation mit Prof. Anne Frenzel und Prof. Reinhard Pekrun)

Das Forschungs- und Lehrprogramm der Arbeitseinheit und Hochschulambulanz von Frau Prof. Dr. Corinna Reck beinhaltet die Identifikation von klinischen Risikofaktoren der kindlichen Entwicklung, des Einflusses elterlicher psychischer Störungen und elterlichen Beziehungsverhaltens auf die Entwicklung von Kindern sowie des Einflusses kindlicher psychischer Störungen und auffälligen Beziehungsverhaltens auf die kognitive und affektive Entwicklung. Hierbei wird insbesondere die dyadische Affekt-Regulation in der frühen Eltern-Kind Interaktion fokussiert. Zudem wird untersucht, inwieweit psychopathologische Risiken auf Seiten der Eltern (in Form von depressiven Störungen, Angsterkrankungen, frühen Traumata) über spezifische dyadische Interaktionsmuster vermittelt werden. Ziel der Eltern-Kind-Studien ist es, Risikofaktoren und Transmissionspfade aufzudecken, um effektive Frühpräventions- und Interventionsprogramme zu entwickeln.
        Durch die Vernetzung der Arbeitsgruppen international herausragender Wissenschaftler im Department Psychologie der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) sowie mit ihrer im Bereich der postpartalen Depression gut etablierten Forschungsgruppe am Universitätsklinikum Heidelberg (in Kooperation mit Frau Prof. Dr. Sabine Herpertz) ist es möglich, affektive und interaktionelle Prozesse in der Verhaltensbeobachtung in differentiellen Auflösungsgraden abzubilden und dies in einem Zusammenhang mit beteiligten physiologischen Systemen darzustellen. Zwischen der Arbeitsgruppe um Frau Prof. Dr. Reck und der Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Sodian besteht bereits eine langjährige Zusammenarbeit, die sich insbesondere in der recht einmaligen Zusammenführung der kognitiv orientieren Entwicklungspsychologie und der eher emotionsfokussierten klinischen Interaktionsforschung auszeichnet.