Wirtschafts- und Organisationspsychologie
print

Links und Funktionen
Sprachumschaltung

Navigationspfad


Inhaltsbereich

Forschungsprojekte

Hier erhalten Sie einen Überblick über aktuelle Forschungsprojekte und Drittmittelprojekte. Für weiterführende Fragen sind zusätzlich bei den einzelnen Projekten Ansprechpartner bei uns am Lehrstuhl genannt.

Laufende Forschungsprojekte

Projekt ProFI - Zielgerichtetes Prototyping für gesteigerte Innovation.Gefördert von BMBF, Bundesministerium für Bildung und Forschung

In dem BMBF Projekt ProFi arbeiten Wissenschaftler und KMUs zusammen daran, durch systematisches Prototyping einen kosteneffizienten und risikominimierenden Schlüssel zur Innovation zu schaffen. Prototyping bietet eine essentielle Basis für die Ableitung von Erkenntnissen zur Machbarkeit oder Tragfähigkeit von Produktkonzepten. Zugleich spielt Prototyping eine wichtige Rolle in Prozessen der Software-Entwicklung. In dem ProFi-Projekt wird gemeinsam ein idealisierter Prototyping Prozess entwickelt, der beschreibt, welche Arten von Prototypen mit welchen Werkzeugen in welcher Reihenfolge optimal zu erstellen sind.

Dazu wird eine einfach zu verstehende Best Practice Sammlung zu Prototyping Methoden und Werkzeugen in Form eines Methoden-Werkzeug Finder erarbeitet. Dieser kann dann zur zielgerichteten Auswahl von Prototypingwerkzeugen in Abhängigkeit des jeweiligen Projektkontextes eingesetzt werden. Prototyping Werkzeugen für zukunftsorientierte, innovative Technologien im Bereich IoT, Web-Apps und AR/VR werden erweitert bzw. konzipiert und in einem gemeinsamen Framework verankert, so dass auch neue zusammenhängende, technologieunterstützte Serviceketten mit Prototyping erprobt werden können. Die Methoden und Werkzeuge werden in Projekten der KMUs evaluiert und auf dieser Grundlage weiter optimiert. Parallel dazu werden selektierte Methoden zur frühen UX Evaluation erarbeitet und eingeset

* Diese Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Projektleitung: Prof. Dr. Sarah Diefenbach

Siehe auch: http://prototyping4innovation.de

SFB 768 - Teilprojekt A8: Zyklenmanagement von Teams und vernetzten Akteuren: Diagnose, Intervention und Evaluation

In der für 2016 bis 2019 bewilligten dritten Förderperiode (4 Jahre) des SFB 768* verfolgen wir im Teilprojekt „Zyklenmanagement von Teams und vernetzten Akteuren: Diagnose, Intervention und Evaluation“ das Ziel, in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit anderen Teilprojekten und aufbauend auf den bisherigen Ergebnissen neue Ansätze der Organisationsentwicklung zur Gestaltung und Optimierung des Zyklenmanagements von Teams und vernetzten Akteuren zu entwickeln.

Die Komplexität und Dynamik von PSS-Innovationen (PSS: Produkt-Service Systeme) erfordern die Zusammenarbeit von Individuen in Teams und in vernetzten Strukturen. Welche Qualitätsmerkmale dieser Zusammenarbeit für den Erfolg von Innovationen sorgen und wie es Teams gelingt, sich erfolgreich an komplexe, sich verändernde Umwelten anzupassen und Innovationen hervorzubringen, ohne an Effektivität in ihrer grundlegenden Funktionalität zu verlieren, ist die zentrale Fragestellung in diesem Forschungsvorhaben.

In der zweiten Förderperiode wurden bereits psychologische Faktoren des erfolgreichen Umgangs mit der Komplexität und Dynamik bei PSS-Innovationen identifiziert und das Modell effektiven Zyklenmanagements von Teams entwickelt. Im Zentrum des Modells stehen Teamprozesse (Antizipation, Adaptation, Standardisierung) sowie Team-Emergent-States (dynamische Team-Eigenschaften, die in wechselseitiger Abhängigkeit mit Prozessen stehen).

 

*Dieses Forschungsprojekt wird im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 768 durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Der SFB 768 widmet sich der zyklenorientierten Verbesserung von Innovationsprozessen integrierter Sach- und Dienstleistungen.

 

Laufzeit: 01.01.2012 bis 31.12.2019

Teilprojektleitung: Prof. Dr. Felix Brodbeck, Dr. Katharina Kugler
Teilprojektbearbeitung: Dr. Julia Reif, Josef H. Gammel, M.Sc.

Siehe auch: http://www.sfb768.tum.de/

SFB-Newsletter (PDF 2,67 MB)


Projekt Kommunikado - Unterstützung der Unternehmenskommunikation und Kundenbeziehungen von KMU durch interaktive Produkte. Gefördert von BMBF, Bundesministerium für Bildung und Forschung

Für projektorientierte KMU, insbesondere solche der IKT-Branche, ist die Kundenkommunikation einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für die Gewinnung von Aufträgen, die Durchführung von Vorhaben und den Aufbau langfristiger Kundenbeziehungen. Störungen in dieser Kommunikation können dafür verantwortlich sein, dass Projekte trotz fachlicher Kompetenz scheitern oder gar nicht erst zustande kommen.

Das Projekt Kommunikado will KMU bei der bewussten, kompetenten Gestaltung von B2B-Kommunikation und -Kundenbeziehungen unterstützen und hierfür Tools bzw. Musterlösungen entwickeln, die leicht in bestehende Softwaresysteme integriert werden können. Während gängige IKT-Systeme für diesen Bereich vor allem die Verwaltung von Kundendaten unterstützen, richtet Kommunikado den Fokus auf die Menschen hinter den Daten und berücksichtigt psychologische Faktoren, welche letztlich oft für den Projektverlauf und Unternehmenserfolg entscheidend sind.

* Diese Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Projektleitung: Prof. Dr. Sarah Diefenbach

Siehe auch: http://www.kommunikado.org

Abgeschlossene Forschungsprojekte

Erleben und Verhalten in virtuellen Arbeits-, Organisations-, Markt- und Wirtschaftskontexten (Virtual Lab)

Schon heute arbeitet die Mehrzahl der Menschen in modernen Wirtschaftsnationen am Computer, vernetzt über Intranet und Internet oder in virtuellen Arbeitsgruppen, oft auch über Ländergrenzen hinweg. Aber nicht nur Arbeits- und Organisationsverhalten, sondern auch Markt-, Konsum- und Wirtschaftsverhalten finden in zunehmendem Maße in virtuellen Umwelten statt. Zukunftsorientierte psychologische Forschung muss sich der Untersuchung des menschlichen Erlebens und Verhaltens in den zunehmend virtuellen Arbeits-, Organisations-, Markt- und Wirtschaftskontexten widmen. Dies erfordert die Entwicklung und Nutzung von neuen Paradigmen und Methoden, die mit den technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen Schritt halten können.

Mit dem Ausbau der dem Lehrstuhl Wirtschafts- und Organisationspsychologie zugewiesenen Multifunktionseinheit zu einem Virtual Lab wird exzellente verhaltens- und sozialwissenschaftliche Forschung in virtuellen Realitäten gefördert. Bereits bestehende Zentren an der LMU werden sinnvoll ergänzt. Studierende und Nachwuchswissenschaftler erhalten durch das Virtual Lab die Möglichkeit ihre Forschung in virtuellen Realitäten zu verwirklichen. Zusätzlich soll mit der im Virtual Lab durchgeführten Forschung die Weiterentwicklung bestehender Projekte, die Einwerbung neuer Drittmittelprojekte und der Aufbau eines Excellenzclusters für 2011 gefördert werden.

Dieses Forschungsprojekt wird im Rahmen des Investitionsprogramms von LMUexcellent durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

Laufzeit: 01.10.2008 bis 30.09.2011

Kurzbeschreibung des Projekts (Download PDF, 230 KB)

Kontakt: Prof. Dr. Felix Brodbeck (Projektkoordinator)

Die Bedeutung der Unternehmenssozialisation für die Entwicklung der wahrgenommenen Arbeitgeberattraktivität aus Sicht neuer Mitarbeiter am Beispiel der AUDI AG

Aufgrund aktueller demographischer Entwicklungen in Deutschland beschäftigen sich Unternehmen zunehmend mit der Frage der nachhaltigen Absicherung des Bedarfs an qualifizierten Arbeitskräften. Neben Bestrebungen in Richtung eigenständiger Nachwuchsförderung und der Gestaltung altersgerechter Arbeitsplätze wird immer häufiger das Schlagwort der Arbeitgeberattraktivität in den Raum gestellt. Das Ziel, als attraktiver Arbeitgeber bekannt und geschätzt zu werden, soll sowohl den Zulauf an neuen kompetenten Arbeitskräften sichern als auch den Verbleib erfolgsrelevanter Leistungsträger im Unternehmen gewährleisten.

Mit der Analyse des Einarbeitungsprozesses im Unternehmen, dem Umgang mit und der Entwicklung von themenspezifischen Erwartungen sowie den Reaktionen auf die Konfrontation mit einem neuen beruflichen Arbeitskontext, beschäftigt sich ein im Rahmen der Forschungskooperation INI.LMU mit der AUDI AG Ingolstadt gefördertes Dissertationsprojekt an unserem Lehrstuhl.

Ziel dieses Kooperationsprojektes ist eine Längsschnittuntersuchung der Unternehmenssozialisation neuer Mitarbeiter über die ersten beiden Jahre der Unternehmenszugehörigkeit in der AUDI AG. Hierbei sollen sowohl Kernkriterien der wahrgenommenen „internen“ Arbeitgeberattraktivität identifiziert, als auch ein optimierter Sozialisationsverlauf herausgearbeitet werden. Das Projekt bietet die eher selten gegebene Möglichkeit, wissenschaftliche Analysen in anwendungsnahen Kontexten durchzuführen.   

Aus wissenschaftlicher Perspektive werden im Rahmen dieses dreijährigen Kooperationsprojektes bedeutsame Wirkungszusammenhänge einer erfolgreichen Sozialisation überprüft, z.B. begünstigende und hemmende Faktoren bezüglich der Gestaltung der Arbeitsaufgaben, der Beziehung zum direkten Vorgesetzten und Kollegen sowie bezüglich des Wissens um die eigene Rolle im Unternehmen und damit einher gehende Kompetenzen, diese Rolle auch umsetzen zu können. Weiterhin sollen Rückschlüsse darauf gezogen werden können, über welche Kontextfaktoren sich in besonderem Maße Bindungs- bzw. Leistungsaspekte verbessern lassen.

Laufzeit: 1.7. 2008 bis 30.06.2011

Kontakt: Prof. Dr. Felix Brodbeck und Anja Reuter

Die Rolle der sozialen Unterstützung bei Auslandsentsendungen von Mitarbeitern in KMUs (kleinen und mittleren Unternehmen)

Das Projekt `Die Rolle der sozialen Unterstützung bei Auslandsentsendungen von Mitarbeitern in KMUs (kleinen und mittleren Unternehmen)´ legt den Fokus auf die Untersuchung von sozialer Unterstützung und privaten Netzwerken für Mitarbeiter bei Auslandsentsendungen großer und kleiner Unternehmen.

Es wurde ein qualitativer und ein quantitativer Zugang gewählt: Die leitfadengestützten Gespräche mit Angehörigen aus mittelständischen Unternehmen zeigten zum einen den besonderen Bedarf an Unterstützung im Rahmen einer Auslandsentsendung und zum andern die große Bedeutung eines gut funktionierenden und unterstützenden Netzwerkes, um die Risiken einer Entsendung zu minimieren.

Aus diesen Gesprächen wurde ein standardisiertes Befragungsinstrumentarium entwickelt, mit dem 143 Mitarbeiter aus großen und kleinen Unternehmen im Sinne eines Kohortendesigns in drei Phasen befragt wurden: Kurz vor der Entsendung, während des Aufenthaltes und nach der Rückkehr. Aus diesen Ergebnissen werden Handlungsempfehlungen für die zukünftige Entsendung von Mitarbeitern und der Rolle, die hierbei private Netzwerke spielen können, abgeleitet. Ebenso wird ein Trainingsmodul zum Aufbau und zur Pflege von Netzwerken entwickelt.

Dieses Forschungsprojekt wird im Rahmen des Bayerischen Forschungsverbundes Fortrans gefördert.

Laufzeit: 1.8. 2005 bis 31. 12.2008

Artikel zum Projekt:
Dietsche, C., Holtbrügge, D., Kühlmann, T., Puck, F. F., Rehner, J., Schauwecker, P., Scheuring, G., Spieß, E., & Stroppa, C. (2008). (Eds.), Transnational networks – an effective tool for risk reduction? Small and medium-sized companies on the global market place. Fortrans, Arbeitspapier 1, (p. 103-121). München: fortrans. (Download PDF, 290 KB)

Weitere Informationen zum Projekt:
Link zu Fortrans - Projektbeschreibung Soziale Unterstützung bei Auslandseinsätzen

Kontakt: Prof. Dr. Erika Spieß (Projektleitung) und Christina Stroppa (Projektmitarbeiterin)

Evaluation von Trainings für Arbeitssuchende

Dieses Forschungsprojekt wird von Kronos / der Bundesagentur  für Arbeit in Kooperation mit der Aston Business School (Birmingham, UK) gefördert.

Beginn: September 2006

Kontakt: Prof. Dr. Felix Brodbeck und Yves Guillaume


Servicebereich